Händewaschen schützt vor Erregern

Handdesinfektion jedoch weniger schädlich

Regelmäßiges Händedesinfizieren belastet die Haut weit weniger als häufiges Händewaschen. Darauf weist die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau anlässlich des Welt-Händehygienetages am 5. Mai hin.
 
Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation werden bis zu 80 Prozent aller infektiösen  Erkrankungen  über  die  Hände  übertragen.  Krankheitserreger  gelangen über sie durch Berührung des Gesichts oder durch Nahrungsmittel über die Schleimhäute von Mund, Nase oder Augen in den Körper und können Infektionen auslösen. Der beste Schutz dagegen: Hände regelmäßig waschen oder – noch besser – desinfizieren. Denn anders als bei Wasser und Seife wird der hauteigene pH-Wert (5,5) durch  Alkohol  nicht  verändert.  So  wird  auch  der  natürliche  Säureschutzmantel  der Haut  bewahrt.  Außerdem  haben  Handdesinfektionsmittel  rückfettende  Eigenschaften. Oft wird irrtümlich davon ausgegangen, dass besonders alkoholische Handdesinfektionsmittel die Haut schädigen, weil manche Menschen ein Brennen beim Auftragen auf die Mittel schieben. Diese Annahme ist jedoch falsch, denn diese Symptome treten auf, wenn die Haut bereits geschädigt ist.

 

Quelle: Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau vom 05.05.2015